Weltpremiere: Wir haben ein Problem

Das Problem ist, irgendwas muss man dauernd machen. Dabei gäbe es so viele Dinge, die man lieber machen würde. Nichts zum Beispiel! Oder einfach mit dem Freund telefonieren. Wenn einem die Schule, die Eltern oder sogar die Freunde das nicht andauernd mit diversen Pflichten vermiesen würden, dann hätte man ein Problem weniger!

Ins Zentrum der Handlung ihrer neuen Stückentwicklung „Wir haben ein Problem“ stellt das Haydngym-Ensemble daher diesmal den Kampf um Selbstbestimmung – zu sehen wie üblich als Weltpremiere und Derniere an einem einzigen Tag. Griechische Göttinnen erzählen – betreut und therapiert von der großartigen „Dr.“ Katarina Ivana Petrovic – von ihren Nöten, die ganz und gar irdisch sind. Dabei bleibt das Ensemble dem Publikum nichts schuldig, denn in dieser rasanten Darbietung ist alles dabei: Liebe, Gewalt, Resignation und (gescheiterte?) Ausbruchsversuche.

Berra Arslan, Sarah Basal, Senem Begen, Sabina Bucuroiu, Sandra Dragoljevic, Irena Madjar, Zeynep Önder, Katarina Petrovic, Rastka Rastoka, Melanie Ristov und Tijana Stevanovic, zeigen unter der Leitung von Mag. Christoph Heher eindrucksvolles und selbstironisches Theater, bei dem einem nicht nur einmal das Lachen im Halse stecken bleibt.