Haydngym-Nachhaltigkeitslandschaft

Greenwashing, Wegwerfgesellschaft, Recycling oder Unternehmensverantwortung sind Schlagworte, die eng mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ zusammenhängen. Für das diesjährige UNESCO-Schulprojekt wurde gemeinsam mit den Klassen 3A, 3C, 5C und 6B eine „Nachhaltigkeitslandschaft“ entwickelt.

Die Schüler*innen arbeiteten mit großem Engagement zusammen und setzten sich hierbei mit dem Thema Sustainability auseinander. Es wurden verschiedenste (Fach-)Begriffe gesammelt, geordnet, recherchiert, definiert und bewertet. Die Schüler*innen beschäftigten sich außerdem damit, welche Rolle und Verantwortung sie selbst, aber auch die Schule, Gesellschaft und Politik spielen. Anschließend wurde das gesammelte Material nach verschiedenen Themen in Form einer word cloud graphisch dargestellt. Zur Visualisierung des Projekts wurde in der Schule ein großes Plakat aufgehängt. Weitere Schüler*innen und Klassen hatten ebenfalls die Möglichkeit, sich auf dem Plakat zu verewigen und ihre eigenen Schlagworte, Fragen und Ideen aufzuschreiben. Eine Schülerin fasste das Projekt folgendermaßen zusammen: „Es geht darum, die Welt der nächsten Generation ohne schlechtes Gewissen zu hinterlassen.“

UNESCO-Tagung „Lernen durch Engagement“

Das Joseph-Haydn-Realgymnasium gehört zu den 95 UNESCO-Schulen in ganz Österreich.

Auch dieses Jahr nahm eine unserer UNESCO Beauftragen, an der 3-tägigen Jahrestagung mit dem Schwerpunktthema „Lernen durch Engagement“ teil. Wissenschaftliche Vorträge und Workshops zu Demokratie, Klimawandel, Migration und Mehrsprachigkeit standen am Programm. Diese Themen werden wir auch heuer in unseren Schulalltag einfließen lassen. Wir haben viele Ideen für kommende Projekte und freuen uns, dass wir Teil dieses internationalen Schulprogramms sind.

“Wir wollen die Welt nachhaltiger gestalten!”

Die SchülerInnen der 4a haben sich intensiv mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen auseinandergesetzt. Das Ziel des Projekts war es einerseits
die Bedeutung der 17 Ziele des „Weltzukunftsvertrags“ herauszuarbeiten und die SchülerInnen anzuregen sich mit den wichtigen Fragen der Gegenwart und Zukunft zu beschäftigen. (z.B. Frieden, Gleichberechtigung, Klimawandel). Andererseits ging es darum, die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen. Welchen Beitrag kann ich als SchülerIn leisten, um bis 2030 die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen?
Im Rahmen von drei Wochen haben die SchülerInnen zuerst die Inhalte jeweils eines Ziels in Partnerarbeit selbstständig erarbeitet. Die Ergebnisse wurden mittels Kurzpräsentationen in Kleingruppen präsentiert und diskutiert, unterstützt wurden die Vorträge durch kreative Lernplakate.
Nachdem die SchülerInnen einen guten Überblick über alle Ziele bekommen haben, wurden sie abschließend aufgefordert drei Ziele zu wählen, die für sie persönlich besonders wichtig sind und diese zu begründen und zu reflektieren:

„Das Ziel sauberes Wasser ist für mich wichtig, weil jeder das Recht auf sauberes Wasser haben sollte. Es soll nicht davon abhängen, wo man geboren ist.“

„Geschlechtergleichstellung ist für mich wichtig, weil alle Menschen gleich viel wert sind. Männer sollten nicht besser behandelt werden als Frauen“

„Keine Armut ist wichtig, weil jeder Mensch ein Recht darauf haben sollte, gesund und sicher zu leben.“

„Hochwertige Bildung ist für mich wichtig, da jeder Mensch so einen guten Job bekommen kann und seine Träume verwirklichen kann.“

„Ziel 13 ist sehr wichtig, weil die Erde noch sehr lange am Leben bleiben sollte. Klimaschutz ist sehr wichtig und wir sollten mehr Bäume pflanzen, wenn wir welche abholzen.“

Besuch des UNESCO Weltkulturerbes Schloss Belvedere und der Ausstellung „Stadt der Frauen“

Bei unserem Ausflug haben wir, die 2b, die barocke Architektur des UNESCO Weltkulturerbes Schloss Belvedere kennengelernt und eine Vorstellung vom Leben der königlichen und adeligen Gesellschaft im 18. Jahrhundert bekommen. Außerdem haben wir dort eine Ausstellung besucht, welche die lange nicht ernst genommene Kunst von Frauen in der Moderne zeigt. Viele Neuerungen sind damals in der Malerei passiert, die Künstler*innen befassten sich mit Farben und ihren Wirkungen, mit ungewohnten Bildausschnitten und Bildmotiven. Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass ausschließlich Werke von Künstlerinnen gezeigt werden. Bis heute haben es Künstlerinnen schwerer, in ihrer Arbeit gesehen und ernst genommen zu werden – dennoch gibt und gab es viele Frauen, die trotz all der Wiederstände als Künstlerinnen tätig waren – ihre beeindruckenden Kunstwerke konnten wir in der Ausstellung bestaunen.