Römisches Wien

„Die Römer haben ja Wien gegründet. Gibt es vom römischen Vindobona eigentlich noch Häuser?“ 

Die Frage kam auf, nachdem die Kinder der 2C und 2D schon unglaublich viel über das Leben im römischen Imperium gelernt hatten. 

An der Tafel zeichneten sie bereits professionell mehr als 20 römische Provinzen ein: von Hispania und Gallia im Westen bis an die Grenze von Armenia und Syria im Osten, von Britannia und Germania im Norden bis Africa und Aegyptus im Süden. Sie wussten, dass 500 Jahre lang die Republik bestand und dass Caesar versucht hatte, die Alleinherrschaft an sich zu reißen. Sie beantworteten souverän, dass der Name „Caesar“ im Wort „Kaiser“ weiterlebt und dass zur Zeit von Jesu Geburt Kaiser Augustus regierte. Die Hände schnellten in die Höhe, wenn sie erzählen wollten, dass die Hauptstadt des Oströmischen Reichs Byzanz/ Konstantinopel heute Istanbul heißt. 

Wen wundert es also, dass wir nun gern mehr darüber erfahren wollten, wie die römischen Legionäre und die normale Bevölkerung („Zivilbevölkerung“) auf österreichischem Boden lebte? 

Bei zwei Exkursionen erkundeten wir daher sowohl die Überreste römischer Häuser am MICHAELERPLATZ wie auch den GRABEN, der die Grenze des römischen Lagers war.

Außerdem besuchten wir das RÖMERMUSEUM WIEN mit seinen imposanten Ausgrabungen eines TRIBUNENHAUSES. Man kann dort die Fußbodenheizung und Mosaiken eines echten römischen Wohnhauses oder auch einen Mühlstein, Geschirr, Keramikreste oder Waffen in Vitrinen bestaunen. Bei einem kurzen Video sieht man, dass mit einem kilometerlangen Aquaedukt frisches Wasser in die Stadt gebracht wurde. Das war auch notwendig, da es eine Legion (= 6.000) Soldaten gab, sowie ca 35.000 Menschen in der Zivilstadt. 

Willst du mehr über Vindobona erfahren oder einen virtuellen FLUG über das Legionslager und seine Umgebung machen? Dann klicke auf diese Seite: 
www.geschichtewiki.wien.gv.at/Vindobona

Vindobona Wien Geschichte Wiki ist eine historische Wissensplattform der Stadt Wien. www.geschichtewiki.wien.gv.at

Vielen Dank für die beiden tollen Vormittage. Beide Klassen – die 2C genauso wie die 2D – waren wieder einmal in den Öffis und im Museum diejenigen mit dem vorbildlichsten Verhalten! Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Abenteuer.

Christine Mayer-Habian, Thomas Krutzler, Andreas Kinzl

„Eltern-Schüler*innen-Infoabend: ein voller Erfolg!“

Mehr als 80 Eltern und Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche haben am ersten Infoabend teilgenommen, bei dem sich alles um Lerntipps und -tricks, Gratis- Sommercamps und Lernangebote drehte.

Schnell hatte sich herumgesprochen, dass nicht nur jene Kinder angesprochen sind, die einen 4er oder 5er im Zeugnis erwarten, sondern alle waren eingeladen, um miteinander zu diskutieren, Ideen auszutauschen und über Erfahrungen zu berichten.

Besonderer Dank gilt elf Schüler*innen der 6c, die als Co-Organisator*innen den Abend schon im Vorfeld mitgestalteten, indem sie die häufigsten Fragen sammelten, die wir im Schulhaus ausstellten. Auch Fragen und Gedanken, die von der 7B aus der Perspektive der Schüler*innen formuliert würden, weckten das Interesse am Infoabend.

Am Dienstag war es dann soweit:

Nach einem Input von Frau Dir. Rosza zu den rechtlichen Rahmenbedingungen teilte Frau Prof. Mayer-Habian eine halbe Stunde lang Ideen, wie einerseits Schüler*innen selbst ihr Lernen besser steuern und sich organisieren können, und wir andererseits die Familien ihre Kinder einfach und gratis unterstützen können. Legofiguren, ein Demonstrations-Gebiss und Kinderbücher lockerten den Vortrag auf und sorgten genauso für Schmunzeln wie die Kiste mit Donausteinen und an die Wand geklebte Lineale und Stifte.

Danach diskutierte und plauderte die Schul-Community vor sechzig Postern mit Links und Tipps zu Themen wie

* Was soll ich für sie Wiederholungsprüfung lernen?

* Wie kann ich mich besser organisieren?

* Wie starte ich besser ins nächste Schuljahr?

* Welche Angebote für Sommercamps gibt es?

Die 6c war fast gesammelt vor Ort um über gute Lernstrategien und andere Themen zu informieren und zu zeigen: „Lernen? Klar geht das!“ Vielen Dank dafür, dass Ihr hier so viel Engagement, Kommunikationskompetenz, Empathie und Leadership gezeigt habt!

Wir freuen uns, dass der Abend so ein Erfolg war. Feedback bitte gerne bis Juni an christine.mayer-habian@haydngym.com und ab Juni an maya.habian@gmx.at

Vielen Dank fürs Kommen und Mitgestalten!

Sprachreise nach Malta

Im April fand die Englisch-Sprachreise der 7. Klassen nach Malta statt. Nach einer wundervollen Woche in Malta ist hier nun der Review:

Nachdem wir unsere Gastfamilien kennengelernt haben, konnten wir die Insel mithilfe von den vielen Touren, die von der ESE (European School of English) veranstaltet wurden, erkunden. Malta ist ein wunderbares Reiseziel sowohl für Touristen und Historiker als auch für Schüler/Innen und Lehrer/Innen, aufgrund der Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der zahlreichen Strände, der alten Städte und der besonderen maltesischen Kultur. Das Essen mit den Gastfamilien war eine interessante Erfahrung und es war etwas Neues.

In conclusion, we appreciate the opportunity to have visited Malta, as it has helped us improve our English-speaking skills, expand our general knowledge and bring us closer together as friends. The English lessons were great, and the people were soooooo kind and this surely was an experience we will never forget. One thing you should keep in mind when travelling to Malta is to never go on the streets without being cautious, as the drivers there could probably use some reeducation.

  • Yejun Bauer, Daniel Papurov, Sudenaz Gökay

Klasse(n) – Trick – Film

die Schüler*innen der 4C waren im Trickfilm Studio. Sie fertigten dort Stop-Motion-Trickfilme aus Alltagsgegenständen. Auf der Seite des Zoom Kindermuseums

https://www.kindermuseum.at/zoom_sammlung

kann man diese abrufen unter: “ Spongebob im Weltall“ und „Ein ganz normaler Tag in Wien“. Die Gruppenarbeit funktionierte ausgezeichnet. Nach gemeinsamer Erstellung einer Handlung folgte die Umsetzung am Lichttisch. Zum Schluss machten die Kinder noch eine passende Tonspur. 

„A FEW DEGREES MORE“

Prof. Fabian David und ich begleiteten heute die 3A zu einem Umwelt-Workshop in das Leopold Museum. Vor um ein paar Grade geneigt gehängten Landschaftsbildern der Sammlung hörten wir, welche Auswirkungen der Anstieg der Temperatur  um wenige Grad Celsius auf die Welt hat. Die Schüler*innen der 3A waren aufmerksame Zuhörer*innen und es wurden gute Fragen gestellt. Das Wissen der Klasse über Kunstgeschichte und Umweltschutz erweiterte sich heute dank der ausgezeichneten Kunstvermittlung.