Der interaktive Unesco-Workshop mit einer Menschenrechtsexpterin hat Spaß gemacht. Wir fragten uns, wie uns Menschenrechte in unserem Alltag begleiten: Wie barrierefrei ist mein Schulweg? An wen kann ich mich wenden, wenn ich von Diskriminierung betroffen bin? Wieso gibt es Obdachlose, wenn es das Menschenrecht auf Wohnen gibt? Was haben Kinderrechte mit psychischer Gesundheit zu tun? Habe ich das Recht auf eine saubere Umwelt? Wir haben in einer entspannten Atmosphäre diskutiert und spannende Impulse erhalten. Die Klasse 5c und Prof. Huzar danken der Workshopleiterin Mag. Schuller für Ihr Engagement und Ihre wertschätzende Art.
Autor: Martin Sigmund
MuK-Musik Songprojekt der 2B
Das Projekt
Normalerweise präsentieren MuK-Musik Klassen ihre Projekte jedes Jahr live in Form eines Konzertes, einer Aufführung oder eines Musicals. Dies war aber aufgrund von COVID-19 und den damit verbundenen Einschränkungen heuer leider nicht möglich. Aus diesem Umstand heraus entstand jedoch die Möglichkeit, heuer eine ganz andere Art von MuK-Musik-Projekt zu machen: Die MuK-Klasse 2B hat sich gemeinsam mit Mag.a Anna Gisella Göhr an ein Song-Recording-Projekt gewagt, das ausschließlich im Distance Learing entstanden ist. Der Song mit dem Titel „MuK-Musik Song“ wurde von Mag.a Anna Gisella Göhr komponiert und getextet. In dem Song stellt die Klasse vor, welche Qualitäten der musisch-kreative Musik-Schwerpunkt (MuK-Musik-Schwerpunkt) hat und was ihn ausmacht.
Die Umsetzung
Alle Stimmen wurden im Distance Learning in Form von Videokonferenzen und Erklärvideos einstudiert. Als Instrumentarium wurden Keyboards, die Keyboard-App „My Piano Phone“ und die Stimme verwendet. Aufgenommen wurde über Recording-Apps bzw. den browserbasierten Sprachaufzeichnungsdienst „vocaroo.com“. Zusammengeführt und gemischt wurden die Aufnahmen dann abschließend im Programm „Logic Pro“.
Tolle Leistung und phänomenaler Einsatz
Die Einstudierung und das regelmäßige Aufnehmen und Schicken der Stimmen erforderte von der 2B ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Motivation und musikalischer und technischer Kompetenz. Ohne den phänomenalen Einsatz der Klasse 2B, hätte dieses Projekt niemals stattfinden können. Besondere Erwähnung aufgrund ihres Engagements gebührt folgenden Schüler*innen:
2B: Jamal, Lisi, Sidra, Dzevat, Mohida, Elena, Angelina, Azra, Mohadisa, Tiya, Enis, Ülker, Melike, Jowel;
4B: Djasmina, Bozidar;
Songtext
1. Strophe
Instrumente, singen, tanzen, Musikpraxis gelebt.
Stimmung machen, Konzerte geben, Rhythmus bis der Boden bebt.
Klassenband und Musical, Projekte jeder Art.
Mit Teamwork und Zusammenhalt gehen wir an den Start.
Refrain
Das ist MuK, das ist MuK, der Schwerpunkt MuK Musik.
Meld dich an im Haydngym zu deinem ersten Gig.
Spiel mit uns und mach Musik und schon in einem Jahr.
Stehst du auf der Bühne dann und bist der nächste Superstar.
2. Strophe
E-Bass, Gitarre, Klavier oder Schlagzeug lernst du bei uns im nu
Tanzen, singen und performen die Bühne rockst dann du.
Jeder ist bei uns willkommen, entdecke dein Talent.
Was hier zählt sind Spaß und Freude und dass es in dir brennt.
Refrain
Das ist MuK, das ist MuK, der Schwerpunkt MuK Musik.
Meld dich an im Haydngym zu deinem ersten Gig.
Spiel mit uns und mach Musik und schon in einem Jahr.
Stehst du auf der Bühne dann und bist der nächste Superstar.
MuK-Theater im Park
„Thinking out of the box“ war in diesem Schuljahr oft gefragt – auch für die Schüler*innen des musisch-kreativen Zweigs. Theateraufführungen sind indoor nicht möglich? Dann machen wir eben eine Freiluftvorstellung daraus! Im grünen Prater nahm die MuK-Gruppe der 2C ihre Mitschüler mit in den News-Room der „ZIB GRG5 Spezial“, eines selbstgeschriebenen dramaturgischen Rückblicks auf dieses besondere Jahr. Von Demos über Berichte aus dem Distance-Learning, Life-Hacks und Interviews bis hin zum Wetterbericht für den Sommer war alles dabei. Wir freuen uns schon auf den Herbst, wenn es für die MuK-Theatergruppe wieder heißt: Vorhang auf!
MuK-Gruppe der 2C & Mag.a Sarah Wildbichler
Kickoff für den „Haydngym-Forscherexpress“
Im Juni durften sich die Schüler*innen der zweiten Klassen bei den Startevents des „Haydngym-Forscherexpress“ als Nachwuchsforscher*innen ausprobieren.
Dabei wurden im technischen Museum verschiedenste Formen der Mobilität und der Energiebereitstellung untersucht und gleich einiges davon Hands-on getestet. Auf einer Rätselrallye durch die Galaxie wurden unsere Schüler*innen zu jungen Astronom*innen und erkundeten Planeten, Sternbilder und Meteoriten.
Im EDV-Saal programmierten sie als Nachwuchsinformatiker*innen ein eigenes Computerspiel, das dann natürlich auch gleich ausprobiert wurde, wobei der Highscore mehrmals gebrochen wurde. Und im Physiksaal schnupperten die jungen Wissenschaftler*innen in die Welt der Elektrizität hinein und brachten eine LED mithilfe einer selbstgebauten Zitronenbatterie zum Leuchten, lenkten Wasserstrahlen ab und lieferten mit Muskelkraft die Energie für eine Glühbirne.
2abc & Mag.a Jauschowetz, Mag.a Schneider Parzer, Mag.a Wildbichler
Haydngym-Nachhaltigkeitslandschaft
Greenwashing, Wegwerfgesellschaft, Recycling oder Unternehmensverantwortung sind Schlagworte, die eng mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ zusammenhängen. Für das diesjährige UNESCO-Schulprojekt wurde gemeinsam mit den Klassen 3A, 3C, 5C und 6B eine „Nachhaltigkeitslandschaft“ entwickelt.
Die Schüler*innen arbeiteten mit großem Engagement zusammen und setzten sich hierbei mit dem Thema Sustainability auseinander. Es wurden verschiedenste (Fach-)Begriffe gesammelt, geordnet, recherchiert, definiert und bewertet. Die Schüler*innen beschäftigten sich außerdem damit, welche Rolle und Verantwortung sie selbst, aber auch die Schule, Gesellschaft und Politik spielen. Anschließend wurde das gesammelte Material nach verschiedenen Themen in Form einer word cloud graphisch dargestellt. Zur Visualisierung des Projekts wurde in der Schule ein großes Plakat aufgehängt. Weitere Schüler*innen und Klassen hatten ebenfalls die Möglichkeit, sich auf dem Plakat zu verewigen und ihre eigenen Schlagworte, Fragen und Ideen aufzuschreiben. Eine Schülerin fasste das Projekt folgendermaßen zusammen: „Es geht darum, die Welt der nächsten Generation ohne schlechtes Gewissen zu hinterlassen.“












