Gute Umgangsformen sind unverzichtbar – früher wie heute

Die Klasse 4B unternahm am 17. Juni 2026 einen Ausflug ins Schloss Esterhazy nach Eisenstadt. Die Schüler*innen lernten dort angemessene und höfliche Umgangsformen kennen, ganz nach dem Motto „Manieren statt Blamieren“. Das Wissen über angemessene Benimmregeln und richtige Tischmanieren war nicht nur am Hofe und unter Adeligen wichtig, sondern spielt auch heute in unserem Alltag eine große und unverzichtbare Rolle.

Gute Umgangsformen beginnen bereits bei der Begrüßung – damit kann man den ersten guten Eindruck beim Gegenüber hinterlassen. Zu bedenken ist dabei jedoch, dass sich Begrüßungen je nach Kultur unterscheiden können. Während bei uns Begrüßungen gewöhnlich mit einem Händedruck erfolgen, begrüßt man sich andererorts mit einer Verbeugung.

Weiters wurde den Schüler*innen ein angemessenes Verhalten bei Tisch vermittelt, angefangen vom richtigen Decken eines Tisches bis hin zur Bedeutung der Platzierung des Bestecks. Mit diesem Wissen sind die Schüler*innen nun bestens auf ihr nächstes Date vorbereitet …

5A im NEST

Anlässlich des Johann Strauß Jahres 2025 war die 5A mit dem Fach Musik im NEST (Neue Staatsoper Wien) und hat sich das Ballett „STRAUSS 2225: Dances for the future“ angeschaut. Für viele war es die erste Begegnung mit dieser Kunstform. 

In dem vorbereitenden Workshop zum Stück hat sich die Klasse auch selbst mit folgenden Fragen sowohl künstlerisch als auch intellektuell auseinandergesetzt:

  • Wie sieht die Welt in 200 Jahren aus?
  • Wird die Musik von Johann Strauß auch noch in 200 Jahren gespielt werden?
  • Wie sehen Musik und Tanz in 200 Jahren aus?

„Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart – Ein Opernabend mit 6A & 6C

Die 6A und einige Schülerinnen der 6C erlebten am 8.6. gemeinsam einen fulminanten Opernabend in der Volksoper. Für die meisten war es eine ganz neue Erfahrung. Beeindruckend war für die Schüler*innen die stimmliche Leistung der Sänger*innen, ganz ohne Mikrofon, enttäuscht war man etwas von der Inszenierung, die man sich klassischer gewünscht hätte und irritiert war man, vom Schlussapplaus, der nicht enden wollte. Viele unterschiedliche Gefühle und Eindrücke. Ein Abend, der in Erinnerung bleibt.

8 Uhr am Joseph Haydn Gymnasium. Der Unterricht beginnt – zumindest laut Stundenplan

Doch an diesem Morgen richtet sich die Aufmerksamkeit der gesamten Schule auf die letzten 30 Minuten des WM-Spiels Österreich gegen Jordanien.

In der Bibliothek wurde eigens eine große Leinwand aufgebaut. Dort versammeln sich Schülerinnen und Schüler, um gemeinsam mitzufiebern. Die Stimmung ist elektrisierend. Jeder Pass, jeder Zweikampf und jeder Torschuss wird gespannt verfolgt.

Auch auf den Supplier-Bildschirmen läuft das Match. Die Spannung breitet sich von der Bibliothek über die Gänge bis ins Stiegenhaus aus.

Dann werden die ersten Rufe laut.

„Österreich! Österreich! Österreich!“

Immer mehr Kinder stimmen ein. Die Gesänge werden lauter und lauter. Die Rufe hallen durch das gesamte Schulgebäude wie in einem Fußballstadion.

Die letzten Minuten laufen. Alle stehen. Niemand kann mehr ruhig sitzen. Die Spannung ist greifbar.

Dann fällt das nächste Tor für Österreich.

Jubel brandet auf. Die Bibliothek verwandelt sich endgültig in eine Fantribüne. Im Stiegenhaus werden die Rufe noch lauter. Schülerinnen und Schüler springen auf, klatschen und feiern ihre Mannschaft.

„ÖSTERREICH! ÖSTERREICH! ÖSTERREICH!“

Als schließlich der Schlusspfiff ertönt, gibt es kein Halten mehr.

Österreich gewinnt mit 3:1 gegen Jordanien!

Was als gewöhnlicher Schultag begann, wurde zu einem unvergesslichen WM-Moment. Die letzten 30 Minuten vereinten die gesamte Schulgemeinschaft – und für einen Augenblick fühlte sich das Joseph Haydn Gymnasium nicht wie eine Schule an, sondern wie das lauteste Stadion Österreichs.

Impressionen aus FuF+

Nur Eingeweihte wissen, was sich hinter dieser Abkürzung aus Webuntis verbirgt. Daher hier ein kurzer Beitrag mit Impressionen (Werken und kurzen Texten) unserer heurigen 6. Klassen in unserem interdisziplinären Wahlpflichtfach „Farben und Färben“.

Wir haben die verschiedenen Farbkontraste mittels Acrylfarbe dargestellt. Dazu haben wir gleich große Quadrate gezeichnet und diese anschließend bemalt. (Bild 1 – Gelb, Violett) (Bild 2 – Orange, Blau)

Farbausmischungen mit Weiß und Schwarz (hier ist es Sepia geworden) können helfen, Untertöne in Farben zu erkennen.

Ich habe ein Porträt mit blauer Acrylfarbe auf weißer Leinwand gemalt. Dabei habe ich mit Kontrasten zwischen hellen und dunklen Flächen gearbeitet. Meine Idee war, mit nur eine Farbe ein ausdrucksstarkes Bild zu gestalten und die Gesichtszüge durch Licht und Schatten hervorzuheben.

Ich habe eine Gasse gezeichnet und mit Aquarellfarben sowie Buntstiften gearbeitet. Dabei habe ich nur die Primärfarben benutzt und sie nicht gemischt, um zu zeigen, wie man mit einfachen Farben Licht und Schatten darstellen kann.

Ich habe das Phänomen Tönung mit dem Medium Wollgarn dargestellt. Dafür habe ich aus drei Fäden, die immer mehr ins Weiße bzw. ins Schwarze gehen, eigene Wollschnüre zusammengestellt.

Projekt Farbmischung aus bestimmten Farben-  durch das Erstellen meiner eigenen Farbkreise und einer Farbtabelle mit Wasserfarben und Aquarellstiften bewies ich dass man aus wenigen Farben viele weitere Farben herstellen kann. Außerdem hat die Menge an Wasser die man verwendet zum mischen verwendet auch eine große Wirkung auf die Farben. 

Etwas dynamischer ist da das Farbmischen auf Kreiseln, bei dem wir uns die „Schwächen(?)“ unserer Augen nu Nutze gemacht haben.