Italien in Wien

Am 4. Juni hat sich die Wahlpflichtfachgruppe Italienisch (6A + 6B) zu einem geführten Rundgang zum Thema “Buongiorno Vienna” unter den Arkaden der Minoritenkirche im 1. Bezirk getroffen.
Unter der Leitung und fachkundigen Führung von Melanie Thiemer wurden für uns viele italienische Spuren in Wien sichtbar gemacht.
Start war die italienische Nationalkirche mit dem “letzten Abendmahl” und vielen Erklärungen zum Einfluss der italienischen Sprache auf das “Wienerische”. Über den inneren Burgplatz, vorbei am Denkmal von Kaiser Franz, ging es in die Hochzeitskirche der Habsburger, der Augustinerkirche, wo wir das schönste und beeindruckendste Liebesdenkmal des italienischen Starbildhauers Canova bewundert haben. Dabei “reisten” wir auch nach Venedig und hörten spannende Geschichten über die Lieblingstochter Maria Theresias.
Es war ein wirklich interessant gestalteter Rundgang durch das italienische Wien.
Buongiorno Vienna!

Besuch der Wien Energie-Welt

Wie funktioniert die Energieversorgung der Stadt Wien? Welche Technologien schonen das Klima und welche Vorteile haben Elektroautos? Mit diesen und vielen weiteren spannenden Fragen beschäftigte sich die 7b am 4.6. in der Wien Energie-Erlebniswelt, die wir im Rahmen des Physikunterrichts besuchten.

Neben zahlreichen Informationen gab es auch Hands-on-Science zum Ausprobieren: Im Wärmelabor sahen wir uns die Klasse durch eine Infrarotkamera an, bei der „Tour de Watt“ versuchten wir, einen Toaster durch Radfahren zu betreiben und im „Tanzkraftwerk“ stellten wir durch Tanzen umweltfreundlichen Strom für eine Stereoanlage und Discolichter bereit. Was dabei herauskam? Es wurde ganz schön bunt (siehe Bilder)!

Orgelworkshop

Das Wahlpflichtfach Musik dankt dem Organisten der Kirche St. Anton ganz herzlich für den spannenden Orgelworkshop. Die Königin der Instrumente lernten wir in all ihren Facetten aus der Nähe kennen. Vom Orgelwerk bis zum Spieltisch bleib uns nichts verborgen und wir durften uns alle einmal als OrganistInnen ausprobieren. Hier einige Eindrücke:

Ausflug in die Staatsoper

Am 13.Mai 2019 machten meine Klasse und ich einen Ausflug in die Wiener Staatsoper, wo uns eine Führung erwartete.

Es ist das älteste Haus auf der Ringstraße und eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Der Guide begrüßte uns herzlich und führte uns zum Zuschauerraum, wo derzeit die Bühne für eine Probe um 10:00 Uhr vorbereitet wurde. Wir erfuhren anschließend, dass jeder Vormittag in der Staatsoper so abläuft und für die Aufführung am Abend noch einmal das Bühnenbild umgebaut wird. Was mich besonders überrascht hat, war, dass das an 300 Tagen im Jahr passiert!

Des Weiteren erzählte er uns vom Opernball und nannte uns den Preis für eine Loge, und zwar 23.600€! Aber für 3€ bzw. 4€ kann man sich dafür eine Stehplatzkarte für eine Opernaufführung kaufen.

Am 12.Mai 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet. Bei den Erneuerungen des Hauses hielten die Ingenieure es schlicht und so sticht nur ein einziger prunkvoller Saal aus dieser Zeit hervor. Statt den teuren Wandmalereien wurden Wandteppiche aufgesetzt und die Farben sind nun weiß mit ein wenig gold.

Beeindruckend fand ich, dass Kaiser Franz Josef eine eigene Seitentreppe für seine Loge hatte. Wenn er in dieser Loge war, musste er keine Rede halten, denn die Zuschauer sahen ihn nicht. So könnte er die ganze Aufführung auch geschlafen haben und niemand hätte es bemerkt.

Insgesamt hat mir unser Ausflug sehr gefallen, denn der Guide stellt und ständig Fragen und hat uns zum Nachdenken angeregt. Ich fand es sehr spannend und kann es für den günstigen Preis sehr empfehlen!

Jannat, 4B