Ausflug in die Staatsoper

Am 13.Mai 2019 machten meine Klasse und ich einen Ausflug in die Wiener Staatsoper, wo uns eine Führung erwartete.

Es ist das älteste Haus auf der Ringstraße und eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Der Guide begrüßte uns herzlich und führte uns zum Zuschauerraum, wo derzeit die Bühne für eine Probe um 10:00 Uhr vorbereitet wurde. Wir erfuhren anschließend, dass jeder Vormittag in der Staatsoper so abläuft und für die Aufführung am Abend noch einmal das Bühnenbild umgebaut wird. Was mich besonders überrascht hat, war, dass das an 300 Tagen im Jahr passiert!

Des Weiteren erzählte er uns vom Opernball und nannte uns den Preis für eine Loge, und zwar 23.600€! Aber für 3€ bzw. 4€ kann man sich dafür eine Stehplatzkarte für eine Opernaufführung kaufen.

Am 12.Mai 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet. Bei den Erneuerungen des Hauses hielten die Ingenieure es schlicht und so sticht nur ein einziger prunkvoller Saal aus dieser Zeit hervor. Statt den teuren Wandmalereien wurden Wandteppiche aufgesetzt und die Farben sind nun weiß mit ein wenig gold.

Beeindruckend fand ich, dass Kaiser Franz Josef eine eigene Seitentreppe für seine Loge hatte. Wenn er in dieser Loge war, musste er keine Rede halten, denn die Zuschauer sahen ihn nicht. So könnte er die ganze Aufführung auch geschlafen haben und niemand hätte es bemerkt.

Insgesamt hat mir unser Ausflug sehr gefallen, denn der Guide stellt und ständig Fragen und hat uns zum Nachdenken angeregt. Ich fand es sehr spannend und kann es für den günstigen Preis sehr empfehlen!

Jannat, 4B

Erinnern

Am 1. März 2019 fand die alljährliche Exkursion der 4. Klassen zur Gedenkstätte KZ-Mauthausen statt. Hier einige persönliche Eindrücke der Schülerinnen und Schüler der 4B:
Ich fand die Exkursion spannend und bemerkenswert, da man unmittelbar nachvollziehen konnte, wie grausam die Aktionen der Nazis gegen unschuldige Zivilisten waren. Beim Erblicken mancher Orte des KZs war ich schockiert, welch niedrigen Lebensstandard die Gefangenen hatten und wie sie so menschenverachtend behandelt wurden. (Stefan)
Ich fand den Ausflug sehr lehrreich. An manchen Orten war ich tatsächlich sehr schockiert, wie Menschen in der Lage sein können, so etwas Schreckliches zu machen. Hoffentlich war diese Zeit eine Lehre für die Menschen, dass sich so etwas nicht wiederholen darf. (Ibrash)

Seitdem wir in Mauthausen waren, denke ich mir immer „Was konnten die Menschen dafür, dass sie Juden waren? Was wollte Hitler von ihnen, sie waren auch nur Menschen…“ (Tugba)
Als nächstes sind wir in den Raum der Namen gegangen und waren alle entsetzt, wie viele Namen und Nationalitäten dort vertreten sind. (Charlotte)

Weihnachtstunier unserer Fußballerinnen

Am Mittwoch, 19.12.18, fand im Rahmen der unverbindlichen Übung Mädchenfußball ein Weihnachtsturnier statt.
Fünf Teams bestehend aus Schülerinnen der 1. – 5. Klasse traten in spannenden Spielen gegeneinander an. Im Finalspiel setzte sich das Team von Kapitänin Emine (5C) durch und gewann das Turnier ohne eine einzige Niederlage. Herzlichen Glückwunsch an Emine (5C), Jannat (4B), Habiba (2C), Anastasija (1A)!
Erfreulich waren neben der technischen Fähigkeiten der Einsatz und die Spielfreude, welche die Mädchen zeigten. Eine gute Voraussetzung für die Frühjahrssaison, die im März mit einem Hallenturnier starten wird.

Great women who changed the world

Liebe SchülerInnen der 2., 3., 4., und 5. Klassen!

Ich habe im Zuge des Unescoprojekts alle eure Texte zum Thema: Großartige Frauen, die die Welt verändern gelesen. (Die Klassen haben gemeinsam mit ihren Deutsch-, Englisch-, und FranzösischleherInnen viele tolle Frauen der Weltgeschichte besprochen und dann selbst Texte geschrieben. Einzige Vorgabe, man sollte über eine Frau schreiben, die man kennt.)

Die Texte haben mich zum Lachen gebracht, sehr nachdenklich gestimmt und ein paar Mal war ich den Tränen nahe. Ihr kennt alle wahnsinnig tolle, starke Frauen, die Großartiges leisten.

Vielen Dank für die oft sehr persönlichen Texte.

Die besten 10 Texte werden übrigens beim Schulabschlussfest geehrt.

Weltpremiere: La Passion Della Passion!

Wie bitte? Hat er das jetzt wirklich gerade gesagt? Da! Schon wieder! Ja, schämt er sich denn nicht? Das darf man doch nicht sagen und schon gar nicht in der Schule! Und wie die Schauspieler und Schauspielerinnen auf der Bühne auch noch angezogen sind, einfach fürchterlich!

„La Passion Della Passion“ ist nun der zweite Teil der geplanten Triologie des Haydngym-Ensembles und beschäftigt sich mit Fragen rund um die Themen „Selbstbild“ und „Selbstbewusstsein“. Wie sehe ich mich selbst? Wie hätte ich gerne, dass mich andere sehen? Darf ich bestimmte Dinge aussprechen oder sollte ich meine Gedanken lieber für mich behalten? Soll ich einfach tanzen, wenn mir danach ist, oder ist das peinlich? Soll ich meinem Schwarm meine Liebe gestehen oder ist das sozialer Selbstmord?

Die feurigen Figuren der fiktiven spanischen Telenovela  „La Passion Della Passion“ – die auf einer Idee der in ihrer Rolle glänzenden Sandra basiert – haben es da entschieden leichter, denn hier ist alles erlaubt. Hier ist man reich, hier ist man schön, hier ist man sexy. Carlos liebt seine Frau Paola, schwängert jedoch seine Geliebte Isabella, alle lieben den Poolboy Julio, doch dieser hat nur Augen für seinen besten Freund Raúl. Kein Skandal ist hier zu groß, keine Wendung zu kitschig, keine Enthüllung zu schockierend!

Das wie gewohnt großartige, mutige und souveräne Haydngym-Ensemble kontrastiert durch diese Stück-im-Stück-Situation die Problematik rund um Selbstbild und Selbstbewusstsein. Ist es möglich, dass ich mich ganz und gar unverfälscht und echt – also ungeschminkt – zeige und trotzdem getreu dem Telenovela-Motto „Be aware! Love is in the air“ umarmt werde?

Im diesem zweiten Teil der Trilogie loten Adam, Berra, Sarah, Senem, Sabina, Oskar, Sandra, Mario, Irena, Katharina, Rastka und Tijana  die Grenzen des Sagbaren aus und tänzeln dabei mit Leichtigkeit gemeinsam mit dem Publikum von einem kathartischen Moment zum nächsten.