Zu Beginn unserer Wanderung (von Nußdorf zum Kahlenbergerdorf über die steile Nase auf den Leopoldsberg und weiter zum Kahlenberg) wurden alle Schülerinnen und Schüler am Donauufer getestet :-). Die Freude, dass die ganze Klasse dieses Schuljahr positiv absolviert hat, zeigt sich in den Luftsprüngen 🙂
Schlagwort: 6B
Klasse 6B
Hoch hinaus…
… ging es für die 6B im Hochseilklettergarten Gänsehäufel. Aber auch diese Herausforderung wurde mit viel Teamgeist bravourös gemeistert.
Herausragender Erfolg bei der Mathematik-Olympiade
Wir gratulieren unserem begabten Schüler Dragos-Tiberiu Dragosin zu seiner hervorragenden Leistung beim diesjährigen Regionalwettbewerb der Mathematik-Olympiade der Bundesländer Burgenland, Niederösterreich und Wien.
Dragos-Tiberiu aus der Klasse 6B konnte sich bei der online abgehaltenen Prüfung gut behaupten und den 3. Preis gewinnen. Die Schulgemeinschaft des Joseph-Haydn-Realgymnasiums ist sehr stolz auf diese besondere Leistung.

Haydngym-Nachhaltigkeitslandschaft
Greenwashing, Wegwerfgesellschaft, Recycling oder Unternehmensverantwortung sind Schlagworte, die eng mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ zusammenhängen. Für das diesjährige UNESCO-Schulprojekt wurde gemeinsam mit den Klassen 3A, 3C, 5C und 6B eine „Nachhaltigkeitslandschaft“ entwickelt.
Die Schüler*innen arbeiteten mit großem Engagement zusammen und setzten sich hierbei mit dem Thema Sustainability auseinander. Es wurden verschiedenste (Fach-)Begriffe gesammelt, geordnet, recherchiert, definiert und bewertet. Die Schüler*innen beschäftigten sich außerdem damit, welche Rolle und Verantwortung sie selbst, aber auch die Schule, Gesellschaft und Politik spielen. Anschließend wurde das gesammelte Material nach verschiedenen Themen in Form einer word cloud graphisch dargestellt. Zur Visualisierung des Projekts wurde in der Schule ein großes Plakat aufgehängt. Weitere Schüler*innen und Klassen hatten ebenfalls die Möglichkeit, sich auf dem Plakat zu verewigen und ihre eigenen Schlagworte, Fragen und Ideen aufzuschreiben. Eine Schülerin fasste das Projekt folgendermaßen zusammen: „Es geht darum, die Welt der nächsten Generation ohne schlechtes Gewissen zu hinterlassen.“
Weltpremiere: Scheitern als Chance!
Da muss doch noch mehr gehen, Besiana. Das muss doch besser gehen. Das kannst du doch besser. Oder zumindest schneller! Bemüh dich! Arbeite an dir, Arghavan! Mach mehr, viel mehr! So wird das nichts, so geht das nicht, so schaffst du das nie!
Das neue Stück des Haydngym Ensembles „Scheitern als Chance“ bildet den atemberaubenden Schlusspunkt der Stückentwicklungs-Trilogie, die sich von Beginn an ganz dem „Selbst“ verschrieben hat. Nachdem in „Wir haben ein Problem“ die Grenzen der Selbstbestimmung und in „La Passion Della Passion“ die Tücken des Selbstbildes thematisiert wurden, verschreibt sich das neue Stück ganz dem Thema Selbstoptimierung.
Was passiert, wenn man an seine Grenzen getrieben wird und dann noch weit darüber hinaus? Ist genug jemals genug? In „Scheitern als Chance“ wird dabei unbarmherzig zwischen „Adlern“ und „Enten“ unterschieden. Du bist erfolgreich oder zumindest groß? Dann bist du ein Adler, ganz klar! Aber wer scheitert, ist eine Ente, wer scheitert, der hat sich nicht genug angestrengt.
Diese naive Dichotomie wird vom fulminant aufspielenden Hayndgym Ensemble ironisch kontrastiert und es stellt sich im Stück die Frage, was passiert, wenn man das Mantra der ewigen Selbstverbesserung und der unausgesetzten Arbeit am „Ich“ auf die Spitze treibt. Ihrer erfolgreichen Arbeitsweise treu bleibend beginnen die Akteure des Haydngym Ensembles wieder beim Individuum, bei sich selbst, beim eigenen ganz persönlichen Scheitern und Versagen.
Im „grande finale“ der Trilogie geben Berra Arslan, Sarah Basal, Cristina Bestea, Sara Candic, Oskar Charlesworth, Sandra Dragoljevic, Arghavan Irajiani, Besiana Kokollari, Irena Madjar, Katharina Petrovic, Rastka Rastoka und Tijana Stevanovic einfach alles. Oh, und wie sie das tun! Sie trainieren und schwitzen, sie kämpfen bis zum Umfallen, die herzzerreißend positive Besiana Kokollari sogar bis zum Kotzen und sie alle scheitern trotzdem oder gerade deshalb.
Die großartig spielende Sara Candic peitscht vom Anfang bis zum Ende in Drill-Sergeant-Manier die gesamte Truppe von Höchstleistung zu Höchstleistung und lässt auch beim totalen Zusammenbruch keine Pause zu. Sie hat auch mit dem Publikum kein Mitleid, denn die intensive und angespannte Stimmung der Schlussszene wird nicht in Wohlgefallen aufgelöst. Sowohl den Akteuren als auch dem Publikum bleibt die erlösende Wendung diesmal verwehrt – die Katharsis bleibt aus. Vielleicht auch deshalb wird „Scheitern als Chance“ bereits jetzt als das erwachsenste Stück des Ensembles bezeichnet.
Mit dem Ende der Trilogie und einem (Seelen)Striptease (Natürlich, wie sonst! 😉) beendet der wie immer einmalig gut spielende und im Ensemble unersetzbare Oskar Hubble Charlesworth seine Schultheaterkarriere. Er wird fehlen! Der Leiter des Wahlfachs Theater begibt sich hingegen in eine künstlerische Schaffenspause und kehrt nach dem Sabbatical mit frischen Ideen auf die Bretter, die das Haydngym bedeuten, zurück.
Musik: Sarah Basal (6a), Cristina Bestea (3b)
Pilot in command: Oskar Charlesworth (8b – Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Reifeprüfung!)









































































