„Incroyable!“

Am 24. Juni gab es im Institut français de Vienne die Preisverleihung an das Siegerprojekt im französischen Comics- Wettbewerb „Francomics“.

Arghavan Irajiani, Endrit Alija, Esmanur Özdemir, Lejla Husic und Nina Krainz, 6A, wurden zu einem Nachmittag in das französische Kulturinstitut eingeladen, um ihre Auszeichnung (1. Platz) entgegenzunehmen.

Wir, die Siegergruppe des Joseph-Haydn-Realgymnasiums, wurden gemeinsam mit zwei weiteren Siegergruppen in anderen Kategorien (Gymnasium Klosterneuburg, Europa Gymnasium Klagenfurt) zu einem umfangreichen Programm eingeladen.

Wir wurden vom Direktor des Französischen Kulturinstituts persönlich begrüßt. Dann gab es einen großzügigen Imbiss und Kaffee und Kuchen. Die SchülerInnen wurden danach eingeladen, bei einem Comics Workshop unter der Leitung von Gauthier Gabarrot teilzunehmen, um eigene Comics zu zeichnen und einen Text dazu zu entwickeln.

Um 16:30 gab es die feierliche Preisverleihung mit einem Dekret und Büchern, die zur weiteren Lektüre anregen sollen.

Ein Auszug aus der Jurybegründung für das Siegerprojekt „Incroyable!“:

„Nous avons aimé les petites animations en début et en fin de vidéo, les efforts pour présenter des arguments complexes en français, la qualité du montage vidéo ainsi que les émotions qui s’en dégagent.“

Félicitations – herzliche Glückwünsche!

Mag. Helga Pech

Das Haydngym Sommersportfest – Ein abwechslungsreicher Abschluss für die ganze Schule 

Einen Höhepunkt der letzten Schulwoche stellte das Sportfest auf dem Bundesspielplatz Wienerberg dar, an welchem vergangenen Dienstag Schüler*innen der Unter- und Oberstufe teilnahmen.

Während die 4. – 7. Klassen ihr sportliches Können bei Volleyball-, Fußball- oder Basketballturnieren unter Beweis stellten, bestand die erste Aufgabe für unsere 1.- 3. Klassen darin, sich selbstständig in zuvor ausgelosten Teams mit ihrem zugewiesenen Buddy und Lehrer*in zusammenzufinden. Nachdem die erste Hürde gemeistert war, fiel der Startschuss für die Wettbewerbe, die an vier Stationen ausgetragen wurden. Bei ‚Capture the Flag‘ galt es, möglichst viele Bänder der anderen Mannschaften zu ergattern, und seine eigenen Flaggen zu verteidigen. Danach stand für jede Gruppe ein Kräftemessen beim Tauziehen auf dem Programm. Geschick und Schnelligkeit waren beim Wasserstaffellauf gefragt, der für manche eine angenehme Abkühlung brachte. Eine abwechslungsreiche Rätselrallye verlangte unseren Schüler*innen Ausdauer, genaues Lesen und Allgemeinwissen ab.

Weiters gab es das Angebot, im Zirkusbereich Jonglieren, Slacklinen, Stelzengehen und Einradfahren auszuprobieren.

Den Abschluss des bewegungsreichen Vormittags bildete die Siegerehrung, bei welcher die Gewinnerteams mit Urkunden ausgezeichnet wurden.

Lesenacht der 3C

Zum Abschluss des Schuljahres gab es für die 3C heuer eine Lesenacht.

Nach einem selbstorganisierten Abendessen mit indischem Streetfood, ägyptischem Kuchen, türkischen gefüllten Weinblättern und vielem mehr (Ein großer Dank an die Eltern, die zuhause vorgekocht haben!) stellten die Schüler*innen ihr Wissen bei einer Leserallye unter Beweis, spielten Gruppenspiele im Hof und Verstecken im nachts leeren Schulhaus.

In der Bibliothek wurde schließlich geschmökert und ein Buch für die Nacht und die Sommerferien entlehnt, und der eine oder die andere las noch bis in die Morgenstunden hinein im Licht der Taschenlampe. Nur geschlafen wurde in dieser Nacht wenig.

„All means all!“

Im Rahmen des Workshops youngCaritas „Menschen mit Behinderung und Inklusion“ wurden die Schüler*innen der 6c für dieses wichtige Thema sensibilisiert. Durch Wissen, Fragen und praktische Übungen haben sie wertvolle Einblicke in die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung erhalten. Die Schüler*innen haben gelernt, individuelle Unterschiede als Ressource zu sehen, wie Sprache zur Exklusion beitragen kann und was es bedeutet „normal“ zu sein. Sie konnten die Brailleschrift entziffert, mit einem Blindenstock ihre Umwelt erkundet und die Kategorisierung der eigenen Klasse hautnah miterleben. Das Ziel war, Barrieren in den Köpfen aufzuzeigen und nach Möglichkeit abzubauen.

Besuch im Musikverein der 6ab am 19. 5. 2022

Neun Schüler*innen aus der 6ab wurden am Donnerstag, dem 19. Mai zum „Concert des continents: Europe – Afrique 2022“ im wunderschönen Großen Saal des Wiener Musikvereins eingeladen.

Im Herzen dieses Musikprojektes mit der ivorischen Solistin Dobet Gnahoré und der Philharmonie der Universität Wien unter der Leitung von Vijay Upadhyaya, liegt nicht nur der Wille, das gemeinsame Kulturerbe von Österreich und Frankreich zu würdigen, sondern auch die Ambition, die gemeinsame Kreativität zwischen Europa und Afrika hervorzuheben.

Dieses Konzert verstand sich als Beitrag für ein ambitioniertes, offenes und diverses Europa, das darauf achtet, die Kunst als Ort des Dialogs und des Einflusses zu fördern.

In diesem Sinne arbeitet der Dirigent Vijay Upadhyaya mit seinen 800 MusikerInnen und SängerInnen aller Niveaus und Altersklassen und die Sängerin Dobet Gnahoré. Ihre Musik ist eine leidenschaftliche Hommage an ihre afrikanischen Wurzeln, interpretiert in mehreren Sprachen. Dabei spiegelt sich auch ihr persönliches und humanitäres Engagement wider, vor allem jenes für den Platz der Frauen in unserer Gesellschaft.

Am Programm standen die Europahymne von Ludwig van Beethoven, drei Lieder von Claude Debussy, ein Lied von Hugo Wolf, die Uraufführung der Vertonung eines Gedichtes von David Diop und am Ende des Programms 5 Lieder aus ihrem neuen  Album „Couleur“, großartig interpretiert von Dobet Gnahoré.

Eine Zugabe durfte natürlich auch nicht fehlen.

Wir durften in der Fremdenloge sitzen und haben das Programm hautnah miterlebt. 

Prof. Pech + Lucie Rozier – assistante de langue